9. Recycling Day von Swiss Recycle war wiederum ein grosser Erfolg

Der heutige Recycling Day 2026 stand ganz im Zeichen der Botschaft «Trenn dich» und stiess schweizweit auf grosse Resonanz.

Joseph Weibel

Rund 230 Gemeinden, Recyclinghöfe, Unternehmen und Schulen machten gemeinsame Sache – mit auffälligen Plakaten, kreativen Aktionen und viel Engagement rückten sie die Schlüsselrolle des Recyclings für Ressourcen- und Klimaschutz ins Rampenlicht. Gemeinden, Organisationen, Schulen und Betriebe zeigten mit vielfältigen Initiativen, wie wertvolle Materialien wieder in den Kreislauf zurückfinden können.

Ein Blick hinter die Kulissen
Zahlreiche Recyclinghöfe öffneten ihre Tore und gewährten spannende Einblicke in ihre Arbeit. Führungen, Wettbewerbe und kreative Mitmachangebote – etwa Basteln mit vermeintlichem Abfall – machten Recycling nicht nur verständlich, sondern direkt erlebbar.

Diese lokalen Aktionen setzten besondere Highlights:

  • In Chur (GR) lud Misapor zu einer originellen Tauschaktion unter dem Motto «Leeres gegen Volles» ein – Kreislaufwirtschaft zum Anfassen.
  • Im Maggiatal (TI) nutzte Riveo den Anlass, um die neue Sammelstelle für das gesamte Valle Maggia feierlich einzuweihen – ein Meilenstein für die regionale Entsorgung.
  • In Chétroz und Uvrier (VS) stand die Brandprävention im Fokus: Hier wurde gezielt über die Gefahren falsch entsorgter Materialien informiert.
  • Mit Velafrica engagierte sich erneut eine nationale Partnerorganisation: Ziel war es, in der Recycling-Day-Woche 250 Velos zu sammeln, aufzubereiten und weiterzugeben – ein eindrückliches Beispiel gelebter Kreislaufwirtschaft.

Unternehmen ziehen mit
Auch Unternehmen nutzten den Recycling Day, um aktiv zu werden. Sie sensibilisierten intern für Recyclingmöglichkeiten oder organisierten Aufräum- und «Ausmist»-Aktionen. Mitarbeitende wurden ermutigt, nicht mehr benötigte Gegenstände von zu Hause mitzubringen und korrekt zu entsorgen – und trugen so den Recyclinggedanken weit über den Arbeitsplatz hinaus.

Gleichzeitig verstärkten zahlreiche Betriebe und Gemeinden ihre Botschaften online und sorgten dafür, dass die Bedeutung des richtigen Trennens auch digital grosse Reichweite erzielte.
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